E-Food wird (in Berlin) immer beliebter

by in "ImPuls des Tages"

Der Edeka-Lieferdienst „Bringmeister“ kommt in Berlin mit den Bestellungen kaum noch nach. Und auch Rewe kämpft mit Problemen. Dabei sollten sich beide freuen: E-Food wird beliebter …  Ist die Food-Industrie auf diese Entwicklung richtig vorbereitet ??

Aufgrund der unerwartet hohen Nachfrage  müssen die Lieferfenster immer weiter im voraus gebucht werden, weil die bislang bereitgestellten Kapazitäten für das Nachfragevolumen nicht ausreichen. Wer in diesen Tagen bei Bringmeister bestellen will, stößt im Online-Shop auf Sortimentslücken und wenige Lieferfenster. Und Kunden berichten zunehmend auch von verspäteten oder ausgebliebenen Lieferungen.

Laut der Lebensmittelzeitung begründet das Unternehmen die Probleme mit Systemabstürzen infolge der hohen Nachfrage. Bringmeisters Handelspartner Edeka räumt die Schwierigkeiten ein und spricht von einem sprunghaften Anstieg der Bestellungen. Man wolle aber an der Kooperation festhalten. Dem Bericht zufolge spricht Edeka davon, „grundlegende Optimierungen in der IT und Logistik“ durchzusetzen.

Und auch Rewe will dem Vernehmen nach sein Liefer-Angebot verbessern. Die Wartezeiten bei Bestellungen im Onlineshop der Supermarktkette sind in Berlin derzeit ebenfalls lang. Mitunter können Bestellungen von Rewe sogar erst später geliefert werden als von Bringmeister. Und auch schon in der Weihnachtszeit des vergangenen Jahres meldeten viele Lieferdienste Engpässe, da die Nachfrage so hoch war.

Bisher machte der Anteil von Online-Bestellungen am Lebensmittelmarkt nur rund ein Prozent aus. Experten gehen jedoch von einem kräftigen Anstieg in den kommenden Jahren aus.

Aufmerksam machen möchten wir in dem Zusammenhang unsere Leser aus der Food-Industrie  auf unseren nächsten Expertenzirkel zu E-Food, der im Mai/Juni mit max. 6 – 7 FMCG-Markenartiklern zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch stattfinden wird. Die Doodle-Abfrage zur Terminfindung startet Mitte/Ende dieser Woche.