
Mit Klim. startet dieses Jahr die erste deutschlandweite Bewegung zur Förderung regenerativer Landwirtschaft . Das Team von Klim ermöglicht Landwirten die Umstellung auf regenerative Landwirtschaft und Lebensmittelmarken die Positionierung als Vorreiter im Klimaschutz durch das Klim Label. Davon profitieren Landwirte, Verbraucher, Marken und der LEH.
Hintergrund
Die konventionelle Landwirtschaft ist nicht nur für einen Großteil der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich (seit Beginn der modernen Landwirtschaft wurden fast 500 GT CO2 aus der Landwirtschaft in die Atmosphäre emittiert). Landwirte sind gleichzeitig auch Leidtragende der Klimakrise. Die extreme Trockenheit in Deutschland der letzten drei Sommer ist nur ein Vorbote dessen, was noch auf den Agrarsektor zukommt, und eine echte Bedrohung für die Lebensmittellieferkette. Zudem machen Resistenzen gegenüber immer mehr Pestiziden und Herbiziden sowie wachsende Abhängigkeiten von Düngemitteln den Landwirten zu schaffen.
Regenerative Landwirtschaft ist die Zukunft
Dabei steht den Landwirten mit der regenerativen Landwirtschaft eine Alternative zur Verfügung. Regenerative Landwirtschaft regeneriert Böden und speichert zudem große Mengen CO2 in Form von Dauerhumus und Dauervegetation. Das erfolgt über die Anwendung verschiedener regenerativer Methoden, wie z.B. Untersaaten, Zwischenfrüchte, Agroforstsysteme, Hecken oder Dauerkulturen.
Landwirte brauchen Unterstützung
Zur Umstellung auf die regenerative Landwirtschaft brauchen Landwirte jedoch Unterstützung. Es fehlt an Überbrückungsfinanzierung, Wissen und Vertrauen darin, dass Verbraucher klimapositive Landwirte entsprechend wertschätzen würden. Doch nur wenn Landwirte in hinreichend hoher Anzahl und zügig umstellen, haben wir eine Chance, der Klimakrise effektiv entgegenzutreten. Genau hier setzt Klim an. Durch Klim werden Landwirte bei allen Fragen zur Umstellung unterstützt, z. B. durch Wissensangebote, eine Community Funktion, Farm Management Funktionen und eine Vertifizierung. Auf der Vertifizierung baut das Klim Label auf.
Das Klim-Label zur Förderung regenerativer Landwirte
Mit dem Klim Label versehene Produkte fördern die Umstellung von Landwirten auf klimapositive Landwirtschaft, und geben Landwirten zudem die Möglichkeit, sich beim Verbraucher als Teil der Lösung zur Klimakrise zu positionieren. Verbraucher können durch den Kauf von Produkten mit dem Klim Label ihren CO2 Fußabdruck reduzieren und gleichzeitig für fairere Bedingungen für jene Landwirte sorge, die aktiv etwas für den Klimaschutz leisten. Teilnehmende Landwirte sind von der Klim Initiative begeistert. “Das ist ein Muss, Landwirte wollen umstellen und durch dieses Label kann dies endlich passieren!”, so Ingo E., einer der Klim Pilot-Landwirte.
Ein Win-Win für Lebensmittelmarken und den LEH
Klim ist als Bewegung aller in der Lebensmittellieferkette beteiligter Stakeholder konzeptioniert. Insbesondere Lebensmittelmarken und der LEH profitieren von einer Teilnahme am Klim Programm. Vorteile reichen von der Schaffung einer starken Positionierung bei Verbrauchern, der Ansprache neuer Zielgruppen bis hin zur Zukunftssicherung der eigenen Lieferkette durch die Umstellung auf die regenerative Landwirtschaft.
Klim ist aktuell dabei, Partnerschaften mit Marken und dem LEH für das Klim Label zu initiieren. Auf der Klim Webseite finden sich weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme.