Aktuelle Entwicklungen in Bereich der Digitalisierung sind einerseits faszinierend, andererseits geben sie vielen Menschen auch Grund zur Sorge um ihre berufliche Zukunft. Derzeit betrifft der Jobverlust durch die Digitalisierung vor allem den Logistik- und Maschinenbaubereich, wo eine stärkere Automatisierung zu beobachten ist. Im Niedriglohnbereich sind die Löhne derzeit so niedrig, dass die Systemkosten die Personalkosten noch übersteigen. Die Lage im mittleren Qualifikationsbereich wird sich weitaus kritischer entwickeln. Gerade im Facharbeiterbereich, etwa bei den klassischen Fertigungstätigkeiten, werden viele Jobs verloren gehen, weil Computer die Tätigkeiten übernehmen können. Gleiches gilt für viele Sekretariatsaufgaben.
Einer Studie der Universität Oxford zufolge werden in den USA bis 2030 etwa 47 Prozent aller Arbeitsplätze der Automatisierung von Prozessen zum Opfer fallen, insbesondere in den Bereichen Finanzen, Verwaltung, Logistik, Spedition und Produktion. Hierzulande arbeiten 42 Prozent der Berufstätigen in Jobs mit hoher Automatisierungswahrscheinlichkeit, 18 Millionen Jobs sind gefährdet. Viele Forscher befürchten, dass sich die soziale Schere in den kommenden Jahrzehnten wegen der Automatisierung weiter öffnen und die Ungleichheit der Einkommen zusätzlich verschärfen wird.
Weshalb die beste Art, dem digitalen Wandel mit seinen Risiken und Chancen zu begegnen, in der lebenslangen Bildung liegt, finden Sie in einem Artikel der Süddeutschen vom 17.12.17 unter Arbeitswelt der Zukunft