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Mentale Fallen, die unser Kaufverhalten steuern

 

In einem Blogbeitrag der schweizer Neuromarketing-Beratung Fehr-Advice vom 28.3. sind wir auf eine Zusammenstellung von mentalen Fallen gestossen, die uns beim Shoppen steuern. Erwähnt werden in dem Artikel Kernaussagen, die im Dezember 2017 in der Zeitschrift „Psychology Today“ veröffentlicht wurden:

  • Unsere beiden Systeme “Intuition” und “Vernunft” treten häufig miteinander in Konflikt, was dazu führt, dass im Moment der Kaufentscheidung die Vernunft mit geschickten Marketing-Interventionen leicht von Gefühlen geschlagen werden kann.
  • Im richtigen Moment am richtigen Ort: Die gerade angesprochenen Marketing-Tricks können folgendermassen aussehen:

Zu den mentalen Fallen gehören z.B.:

  • Soziale Normen: Was die anderen tun, ist uns alles andere als egal. Slogans á la “9 von 10 Zahnärzten empfehlen Zahnpasta XY” stösst auf dementsprechenden Widerhall.
  • Mentale Erschöpfung: Zu viele Entscheidungen machen müde, und müde Kunden verlieren irgendwann den Drive, sich ausführlich mit ihren Konsumentscheidungen auseinanderzusetzen. Sprich: nach einem langen Tag werden wir zu wehrlosen Opfern von allerei Verlockungen.
  • Choice Overload: Zu viele Möglichkeiten frustrieren uns. Weniger Vielfalt macht Kunden glücklicher!
  • Loss Aversion: Auch wenn das Endergebnis gleich bleibt: Verluste schmerzen uns doppelt so stark als uns Zugewinne in der selben Höhe Freude machen. Daher wird in der Werbung gerne zu allhöchster Eile gerufen, um Angebote nicht zu versäumen.
  • Anchoring: Die zuerst gesehene Zahl bleibt Kunden in Erinnerung und führt zum Anchoring-Bias, der von Händlern genützt wird

Weitere Infos finden Sie unter Mentale Fallen beim Einkaufen