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Als Markenartikler auf das KI-Invest der Schwarz-Gruppe optimal vorbereiten

Die Schwarz-Gruppe investiert massiv in KI-Infrastruktur und baut damit ihre Position als technologisch führender Handelskonzern in Europa aus. Für Markenartikler bedeutet das: Die Erwartungen an datenbasierte Zusammenarbeit steigen – und gleichzeitig eröffnen sich neue Chancen für Wachstum, Effizienz und differenzierte Zusammenarbeit.

Entwickeln Sie einen  klaren Vorbereitungsplan.

1. Datenqualität als strategischer Erfolgsfaktor

Der Handel wird künftig noch stärker auf saubere, vollständige und standardisierte Daten bauen. KI-Systeme entfalten nur dann Wirkung, wenn die Datenbasis stimmt.

Was Hersteller jetzt tun können:

  • Produktdaten harmonisieren (Inhalt, Bilder, Claims, Verpackungsmaße, Nährwerte).
  • Datenaktualität erhöhen – idealerweise automatisierte Updates an die Händler-Systeme.
  • Klare Datenprozesse definieren (Ownership, Verantwortlichkeiten, Schnittstellen).
  • Datenqualität messen – z. B. mit eigenen Scorecards für E-Commerce und stationären Handel.

2. KI-Kompetenz im Vertrieb gezielt aufbauen

Wenn der Handel seine Systeme intelligent macht, profitieren diejenigen Hersteller am meisten, die ebenfalls KI-Kompetenzen im Vertrieb entwickeln.

Empfohlene Schritte:

  • Schulungen zu KI-gestützten Analysen, Forecasting, Promotion-Optimierung.
  • Aufbau kleiner Sales-Data-Labs: interdisziplinäre Teams aus Vertrieb, Category Management und Data Analysts.
  • Nutzung eigener KI-Tools, um Verhandlungsargumente datenbasiert aufzubereiten.
  • Integration von KI in die Außendienstplanung (Routen, Besuchsgründe, Prioritäten).

3. Gemeinsame Use Cases mit der Schwarz-Gruppe identifizieren

Mit einer der größten KI-Infrastrukturen Europas entsteht ein Spielfeld für neue Kooperationsmodelle.

Mögliche gemeinsame Use Cases:

  • KI-gestützte Regaloptimierung: bessere Prognosen → weniger Out-of-Stock → höherer Abverkauf
  • Personalisierte Shopper-Ansprache: z. B. Lidl-Plus-Angebote, die noch genauer zu Zielgruppen passen.
  • Optimierte Promotion-Planung: datenbasierte Simulationen zur Wirksamkeit von AktionenNachhaltigkeits-Analysen: CO₂-Fußabdruck, Retouren, Transportströme – gesteuert durch KI.

4. Transparente Datenkooperation anbieten

Die Händler investieren in KI, um schneller zu verstehen, wie sich Produkte entwickeln. Hersteller können sich differenzieren, indem sie hohe Transparenz anbieten.

Dazu gehören:

  • Gemeinsame Dashboards mit Abverkaufs-, Promo- und OOS-Daten
  • Offenlegung relevanter Shopper-Insights
  • Bereitschaft zu Test-&-Learn-Partnerschaften, in denen Daten beidseitig einfließen
  • Strukturierte Reports, die KI-Lesbarkeit berücksichtigen (klare Formate, eindeutige Variablen)

5. Flexibilität in Prozesse und Systeme bringen

KI verändert Arbeitsweisen – oft deutlich schneller, als Organisationen es gewohnt sind. Hersteller, die flexibel bleiben, können sich besser an die neuen Standards der Schwarz-Gruppe anpassen.

Dafür lohnt es sich:

  • Entscheidungswege zu verkürzen
  • IT-Schnittstellen modularer aufzubauen
  • Experimente zu zulassen: erst Pilot, dann Rollout
  • Außendienst, KAM und (Shopper-)Marketing enger miteinander zu verzahnen

6. Proaktiv Dialog suchen: KI wird zum neuen Gesprächsthema im KAM

Mit wachsendem KI-Einsatz werden Händler verstärkt nach Herstellern suchen, die partnerschaftlich und innovativ mitziehen. Wer früh in den Dialog geht, positioniert sich als wertvoller Zukunftspartner.

Empfehlung:

  • Bei Jahresgesprächen aktiv KI-Themen einbringen
  • Eigene Pilotideen vorschlagen
  • Aufzeigen, wie KI die gemeinsame Wertschöpfung steigert (z. B. Deckungsbeiträge, Verfügbarkeit, Shopper-Bindung)

Fazit: Wer sich jetzt bewegt, wird Handelspartner auf Augenhöhe

Die KI-Offensive der Schwarz-Gruppe ist ein Signal: Der Handel der Zukunft wird datengetrieben, automatisiert und hochgradig personalisiert. Markenartikler, die heute Strukturen schaffen, profitieren morgen mehrfach – durch effizientere Zusammenarbeit, bessere Verhandlungspositionen und neue Umsatzpotenziale.

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