„Vorn ist dort, wo sich noch keiner auskennt.“
Dieser Satz aus dem gestrigen Webinar mit Steffen Kirchner hat mich besonders berührt – und vielleicht auch dich? In einer Zeit, in der wir scheinbar alles über das Tun wissen (KI sei Dank!), übersehen wir oft das Entscheidende: das Sein.
Warum „Sein“ unser Leben verändert
Der Weg zu einem erfüllten Leben beginnt nicht mit Leistung oder Besitz – sondern mit der Frage:
Wer willst du sein?
Kirchner bringt es auf den Punkt:
„Programmiere dich so, wie du sein willst.“
Das ist keine esoterische Floskel, sondern eine handfeste Aufforderung zur bewussten Selbstführung. Unser Gehirn ist formbar. Wer seine Gedanken strukturiert, seine Ängste annimmt statt sie zu verdrängen, kann sich neu erschaffen.
Zwischen Vollgas und Bremse
Auch im Vertrieb kennen wir das: Tempo machen, Performance bringen, sich vergleichen. Doch:
Nicht nur in der Formel 1: Die Kunst des Siegers liegt im Bremsen.
Burnout ist keine Schwäche, sondern ein Warnsignal. Viele Menschen kennen ihre 100 % gar nicht – sie rasen darüber hinaus. Balance bedeutet nicht Stillstand, sondern kluge Steuerung. Selbstführung heißt auch: rechtzeitig auf die Bremse treten.
Inspiration aus dem Alltag
Ob Niklas Füllkrug, der trotz Rückschlägen den Durchbruch schaffte, oder das kleine Beispiel mit den Erdbeeren – es geht darum, das Leben jetzt zu genießen. Nicht erst in der Rente. Nicht wenn „alles passt“. Sondern heute.
Mut bedeutet: Etwas zu tun, obwohl du dich (noch) nicht bereit fühlst.
Deine Einladung zur Selbstführung
Nutze diesen Tag für einen ehrlichen Check-in mit dir selbst:
Lebst du dein „Sein“ oder hetzt du durchs „Tun“?
Führst du dich – oder lässt du dich führen?
Wo brauchst du heute einen bewussten Atemzug, einen Perspektivwechsel, eine Pause?
Denn: Entweder du bist Meister – oder Sklave – deines Gehirns.
In diesem Sinne: Sei mutig, sei du selbst, sei heute ein Stück mehr der Mensch, der du wirklich bist. Und halte dabei den Dreiklang aus Tun, Haben und Sein in der Balance.