Shopper Marketing kippt gerade vom „one size fits all“ hin zu hochgradig personalisierten Erlebnissen, die sich am aktuellen Verhalten orientieren. Damit aus KI echte Wirkung wird, braucht es vor allem eins: saubere, integrierte Daten.
Der Hebel: Eine „Single Source of Truth“
Der größte Beschleuniger ist ein einheitliches Kundenbild über Online, Mobile und In-Store – als gemeinsame Datenbasis für Personalisierung, Segmentierung und Automation. Ohne diese Grundlage bleibt KI oft Stückwerk.
Vom Signal zur Aktion: Trigger-basierte Journeys
Wenn Daten in Echtzeit fließen, können Trigger-basierte Customer Journeys unmittelbar reagieren: z. B. auf einen abgebrochenen Warenkorb, einen Store-Besuch oder das Öffnen einer Nachricht – und genau dann den passenden Impuls ausspielen.
Messbar machen: Closed-Loop Measurement
Der nächste Schritt ist konsequent: Online- und Offline-Touchpoints verbinden und den Effekt jeder Maßnahme nachvollziehbar machen. So wird aus „Wir glauben, das wirkt“ ein „Wir wissen, was wirkt – und optimieren gezielt“.
Quick Wins für heute
- 1 Datenquelle priorisieren: Welche Touchpoint-Daten sind sofort nutzbar (App, E-Com, In-Store)?
- 1 Trigger testen: z. B. Warenkorbabbruch → personalisierte Folgeaktion.
- 1 KPI festlegen: z. B. Conversion, Warenkorbwert oder ROAS – und konsequent verfolgen.
Näheres dazu in unserem nächsten Expertenzirkel zu Shopper Marketing