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RAO: Wie FMCG-Marken am PoS ihre Wirkung maximieren

Es reicht es nicht mehr aus, nur am Point of Sale präsent zu sein – Marken müssen ihre Maßnahmen gezielt optimieren, um die Aufmerksamkeit der Shopper zu gewinnen und Kaufentscheidungen aktiv zu beeinflussen. Retail Activation Optimization (RAO) bietet hierfür einen datengetriebenen Ansatz: Mit Hilfe von Shopper-Insights, Technologie und kreativen Aktivierungskonzepten werden Promotions, Platzierungen und PoS-Maßnahmen messbar effektiver gestaltet.

Die folgenden Beispiele zeigen, wie führende FMCG-Unternehmen durch innovative RAO-Strategien nicht nur ihre Absatzpotenziale steigern, sondern gleichzeitig Markenbindung und Kundenerlebnis am Point of Sale nachhaltig verbessern konnten.

Erfolgreiche Beispiele für RAO-Maßnahmen

1. Datengetriebene Promotions (P&G)

Procter & Gamble nutzte Loyalitätskartendaten von Händlern, um personalisierte Rabatte zu entwickeln.

Ergebnis:

  • Bis zu 20 % höhere Conversion-Rate bei Promotions.
  • Stärkere Bindung von Stammkunden durch maßgeschneiderte Angebote.

2. Optimierung der Regalplatzierung (Coca-Cola)

Coca-Cola untersuchte die „Shopper Journey“ und platzierte Produkte strategisch auf Griffhöhe.

Ergebnis:

  • 10 % Umsatzplus, da Produkte genau dort verfügbar waren, wo die Kaufentscheidung fällt.
  • Cross-Promotions mit Snacks steigerten zusätzlich den Warenkorbwert.

3. Instore-Technologie (Unilever)

Unilever setzte digitale Displays ein, die abhängig von Tageszeit und Kundensegment wechselnde Promotions ausspielten.

Ergebnis:

  • 35 % Umsatzsteigerung bei beworbenen Produkten.
  • Höheres Engagement durch relevante, situative Angebote.

4. Retail Media (Nestlé)

Nestlé nutzte digitale Handelsplattformen wie REWE oder Walmart für gezielte Werbung in deren Apps und Online-Stores.

Ergebnis:

  • 25 % Wachstum im eCommerce, durch personalisierte Ansprache direkt am digitalen PoS.
  • Digitale Coupons führten zusätzlich zu höheren Offline-Käufen.

5. Nachhaltige Instore-Aktivierungen (Henkel)

Henkel implementierte Refill-Stationen für Waschmittel direkt im Handel. Kunden konnten eigene Behälter auffüllen.

Ergebnis:

  • Positives Markenimage durch Nachhaltigkeit.
  • Gewinnung einer jüngeren, umweltbewussten Zielgruppe.

6. Omnichannel-Campaign (Mars Wrigley)

Mars Wrigley kombinierte App-Rabatte mit QR-Codes im Markt zur Einlösung.’#

Ergebnis:

  • 15 % Umsatzsteigerung durch die Verbindung von Online- und Offline-Erlebnis.
  • Stärkere Markenloyalität durch innovative Mechanismen.

7. Regionalisierte Kampagnen (Mondelez)

Mondelez setzte auf Promotions zu lokalen Events, z. B. Stadtfeste oder Festivals.

Ergebnis:

  • 12 % Umsatzsteigerung durch regionale Relevanz.
  • Höhere Shopper-Identifikation mit der Marke.

Fazit

Retail Activation Optimization ist längst kein „Nice-to-have“ mehr, sondern ein entscheidender Erfolgsfaktor für Marken im FMCG-Markt. Wer Daten, Technologie und kreative Ansätze intelligent kombiniert, schafft nicht nur kurzfristige Umsatzimpulse, sondern stärkt auch langfristig die Markenbindung am Point of Sale.

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