Immer häufiger fordern Händler von Markenartiklern Investitionen in ihre Retail-Media-Kanäle – und viele Hersteller fragen sich:
Ist das noch Marketing oder schon eine neue Handelsmarge?
Für viele fühlt sich Retail Media an wie eine neue Form der „Tax“ – schwer zu verhandeln, kaum zu vermeiden.
Doch wer es nur als Pflicht sieht, verschenkt Chancen: Richtig eingesetzt, kann Retail Media zum echten Wachstumstreiber am POS werden.
Drei Leitplanken für die Praxis:
1️⃣ Wert statt Pflicht
Retail Media darf nicht nur Inventar-Monetarisierung sein. Kampagnen sollten klar auf Wachstumsziele wie Penetration und Neukundengewinnung einzahlen.

2️⃣ Transparenz einfordern
Einheitliche KPIs, nachvollziehbare Daten und klare Erfolgsmessung sind die Basis, um Budgets zu rechtfertigen und Learnings zu sichern.
3️⃣ Silos aufbrechen
Nur wenn Marketing, Vertrieb und Shopper-Teams gemeinsam planen, entstehen Kampagnen, die kurzfristige Sales-Effekte mit langfristiger Markenstärkung verbinden.
Fazit:
Retail Media ist gekommen, um zu bleiben.
Der Unterschied liegt in der Haltung: Wer es als strategischen Wachstumstreiber versteht – nicht als Abgabe –, verbindet Reichweite mit Relevanz und stärkt seine Marke dort, wo die Kaufentscheidung fällt.
Für Teilnehmer unserer Expertenzirkel halten wir ein Playbook (40 Seiten) zu „Retail Media in den Jahresgesprächen 2025/26: Strategische Leitplanken und operative Werkzeuge für Leiter Key Account Management“ zum Abruf bereit.