SXSW: Neun Take-aways aus Texas

by in "ImPuls des Tages"

Heike Fischer, Partnerin unserer Braintrust-Group und Managing Director von GoDo, einem Marketing Inbubator (www.godo-business.com), war zum ersten Mal auf der SXSW. Hier sind ihre Learnings und Highlights.

Fast 75 000 Besucher sind auf der SXSW alleine auf der Interactive Messe. Mit dem Film und Music Festival zusammen strömen so mehr als 200 000 Menschen nach Austin. Und man hat das Gefühl, die Stadt ist ein einziges Festival. Alles was Rang und Namen hat, scheint in dieser Woche in Texas zu sein. Größen aus der Advertising Industry, alle grossen Tech Firmen, viele Vertreter von FMCG Firmen und Start ups und auch zahlreiche Politiker sind vertreten.

 

 

 

 

Man ist permanent von FOMO (Fear of missing out) befallen und muss sich entscheiden, zu welchem der zahlreichen Talks, Workshops und Meet ups man geht. So ist es auch nicht leicht eine Top 5 zusammenzufassen, denn SXSW ist wirklich eine einzige geistige Druckbetankung.


Zusammenspiel zwischen WHAT und HOW

Die SXSW versucht einen holistischen Ansatz zu bieten: Themen rund um die Bereiche New Work, Gender Equality und Persönlichkeitsentwicklung gehören schon längst zum Convention-Alltag dazu. Und das nicht ohne Grund: Esther Perel (New Yorker Paartherapeutin und Bestsellerautorin) überrascht mit dem Fakt, dass 60% aller Start ups scheitern, weil die Beziehung zwischen den Gründern im Laufe der Jahre toxisch geworden ist. Aktives Relationship Management gehört zu einem erfolgreichen und erfüllenden (Work)-Life dazu.

Unser Hirn ist nicht auf ein unbegrenztes Angebot trainiert

Neil Pasricha (Blogger, Podcaster und Autor) ermahnt uns, nicht immer nach infiniten Angeboten zu streben: “In an era of infinite choice, the value of curation skyrockets”. Ein unbegrenztes Angebot überfordert das menschliche Hirn und viele erfolgreiche Unternehmen, haben sich die Power of Curation zu eigen gemacht. Zur Illustration muss man nur mal die Website von DELL und Apple vergleichen.

Digitale Unternehmen entdecken die offline Welt

Waren es bislang hauptsächlich die Güter produzierenden Marken, die sich und ihre Produkte in die digitale Welt verlängern, werden nun vermehrt Online Medien zu Produzenten. Neuestes Beispiel: das Medienportal BuzzFeed mit knapp 150 Millionen Besuchern pro Monat, fängt aus dem selbst produzierten Content heraus Produkte zu launchen. Die im Zuge der Cooking/Food Section entstandene Backform ist nach eigenen Angaben die Nr.1 in den USA.

Auch bei den “brand experiences” oder Pop-Up Stores beim SXSW sind fast ausschließlich digitalen Medien wie Amazon Prime Video, Netflix oder Snapchat zu finden und nehmen weiterhin einen großen Aufwand auf sich, auch offline präsent zu sein und ihre Marke erlebbar zu machen.

Trump ist allgegenwärtig

Es gibt kaum einen Vortrag, in dem das Thema nicht irgendwann auf Trump kommt. Man merkt überall die große Frustration mit dem jetzigen Präsidenten und das Bedürfnis, sich aktiv mit dem Thema auseinanderzusetzen. Ex Starbucks CEO Howard Schultz launcht seine (mögliche) Präsidentschaftskampagne auf der SXSW und Alexandria Ortez Ocasio wird als Ikone der neuen Linken gefeiert. Bei ihrem Talk spürt man die Hoffnung auf Veränderung und trotz eines späten Slots ist der Raum voll von positiver Energie und Aufbruchstimmung.

Und auch E Scooter sind allgegenwärtig

Ich war super stolz, dass ich ganz nachhaltig für die Woche in Austin ein Rad gemietet habe. Um dann aber festzustellen, wie rückständig ich doch bin. Man fährt E Scooter in Austin. Uber, Lime, Lyft alle scheinen für diese Woche ihr gesamtes E Scooter Arsenal nach Texas geschifft zu haben und so düsen ständig Menschen auf E Scootern (mit fettem Grinsen im Gesicht) an einem vorbei.


Eine Senior Business Managerin mit Leidenschaft für Menschen, die mit Begeisterung vorhandenes Potential freisetzt.

Eine herausragende Vermarkterin, die sehr erfolgreich Food Innovations  (wie z.B.  Knorr Bouillon Pur) auf den Markt brachte,  ferner ein soziales Missionsprogramm für Knorr zur Bekämpfung von Missständen in Afrika entwickelte und das beliebte Axe neu lancierte.

Eine Unternehmerin, die gerade ihr eigenes Unternehmen, GoDo – the Business Incubator – gegründet hat.  Unser Ziel ist es, FMCG-Unternehmen dabei zu unterstützen, Marken und verbraucherorientierte Innovationen viel schneller und schlanker einzuführen.  Bei GoDo machen wir alles von Anfang bis Ende, wie eine mobile Marketingeinheit. Wir definieren Personas und Customer Journeys, entwickeln  Brand Stories, erstellen A/B-getestete Assets, kaufen Hyper Targeted Media und starten auch bei E Com. Mit diesem Ansatz sind wir verbraucherzentriert sowie schnell lernfähig und optimieren auf der Grundlage von Echtzeit-Feedback – bis wir das perfekte Produkt & Mix haben.

Heike Fischer
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URL   : www.godo-business.com