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2028 wird es nur noch nachhaltiges POS Marketing geben

„Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist.“ Sicher kennen Sie dieses Zitat von Victor Hugo, und neben der omnipräsenten „Digitalisierung“ ist „Nachhaltigkeit“ der zweite Metatrend, der unumgänglich zu einer tiefgreifenden Handlungsänderung im Marketing führen wird.

Die Bedeutung von Nachhaltigkeit im POS-Marketing

Auf nahezu allen Homepages von Markenartiklern und Marken ist ein Menüpunkt „Nachhaltigkeit“ zu finden, wo Unternehmen sich zu ihrer Verantwortung bekennen. Individuelle Initiativen zur Optimierung in den Bereichen Produktion, Lieferketten und Packaging sind an der Tagesordnung, jedoch wird das POS Marketing bisher nahezu komplett aus allen Überlegungen ausgeklammert. Dabei schlummert in diesem Bereich ein enormes Potenzial, das mit geringen Anpassungen bereits gehoben werden kann: Jährlich fließen alleine in Deutschland schätzungsweise 500 bis 800 Millionen Euro ins Shopper & Customer Marketing – enorm viel Geld, das, verantwortungsbewusster eingesetzt, einen großen Impact entwickeln kann.

Druck durch den Handel

Blickt man auf die eindeutige Positionierung der großen Händler in dieser Frage, so ist es völlig klar, dass diese in Kürze von ihren Lieferanten die Einhaltung nachhaltiger Standards auch im POS Marketing einfordern werden: „[…] möchten wir unsere führende Rolle im Bereich Nachhaltigkeit weiter ausbauen und unsere Sortimente immer ökologischer und sozial verantwortlicher gestalten. Dieser Weg erfordert Mut und ist nur in Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten entlang der gesamten Wertschöpfungskette möglich.“ So formuliert es die REWE auf ihrer Homepage, und Aussagen wie diese machen es schwer vorstellbar, dass 2028 noch Shopper Marketing möglich sein wird, das nicht auf dem Fundament von Verantwortungsbewusstsein und entsprechenden Standards steht.

Kodex namens POSTAINABLE

Einen solchen Standard haben Matthias Wirges, Autor des 2023 erschienenen Fachbuchs „So geht Shopper Marketing!“ sowie Inhaber der Agenturgruppe brand on fire, und Prof. Dr. Matthias Fifka, Vorstand des Instituts für Wirtschaftswissenschaft sowie Professor für Betriebswirtschaftslehre (insb. strategisches und werteorientiertes Management und Sustainability) an der Universität Erlangen-Nürnberg, für das POS Marketing gemeinsam erarbeitet und in einem Kodex namens POSTAINABLE zusammengefasst.

Erste Selbstverpflichtungen

Ziel ihrer Initiative ist es, ein praxisorientiertes Regelwerk zum Standard zu machen, das ein nachhaltigeres Handeln im Hinein- wie im Hinausverkauf zur neuen Normalität macht und dabei die Wirksamkeit der Verkaufsförderung komplett erhält. Der Selbstverpflichtung können alle Markenartikler kostenfrei per Unterzeichnung des Kodex beitreten und das POSTAINABLE-Logo fortan als Signal ihrer neuen Ausrichtung nutzen. Erste Marken aus dem Bereich Food, Schreibwaren sowie Körperpflege und Kosmetik haben sich dem Regelwerk bereits angeschlossen und arbeiten jetzt schon auf dieser Grundlage. Sie profitieren als „Early Adopter“ von den auf der Hand liegenden Wettbewerbsvorteilen, und auch mit Händlern laufen bereits intensive Gespräche darüber, ihren jeweiligen Lieferanten die Unterzeichnung des Kodex aktiv ans Herz zu legen. Sobald dieser Mechanismus in Gang kommt, wird es für die Industrie schwer werden, das Thema zu ignorieren. Ein frühzeitiges Bekenntnis lohnt sich also in jeder Hinsicht!

Alle Hintergründe zu der Initiative und dem Kodex sind unter www.sustainable-shopper-marketing.de zu finden. Die Initiatoren Matthias Wirges und Prof. Dr. Matthias Fifka sind unter der folgenden Adresse erreichbar: beratung@sustainable-shopper-marketing.com