Fortschritte des deutschen Offline-Handels mit KI

by in Marktforschung

Künstliche Intelligenz

„Wer nicht auf Künstliche Intelligenz setzt, stirbt“, so Prof. Michael Feindt von dem Unternehmen Blue Yonder. Der Offline-Einzelhandel habe im Rennen gegen die Online-Konkurrenz nur eine Chance, wenn er wie Amazon & Co. auch anfange, Daten zu sammeln und mit Algorithmen zu arbeiten. Das versuchen die deutschen Händler wie dm, real und Kaufland jetzt aufzuholen.

„Früher musste der Filialleiter morgens zwei Stunden am Bildschirm sitzen und Bestellungen eintippen. Die Arbeit fällt im Wesentlichen weg“, sagt Professor Michael Feindt, der hierzu einen Algorithmus entwickelt hat. Kauflands Filialleiter müssen die optimale Menge an Frischfleisch jetzt nicht mehr schätzen, denn die Software bestellt die richtige Menge automatisch auf Basis eines Datensatzes.

Blue Yonders Supermarkt-Prognose basiert auf Erfahrungsdaten von bis zu 300 Faktoren. Der Algorithmus berücksichtigt Wetterdaten, historische Verkaufszahlen und Feiertage. Er weiß beispielsweise, wann in den vergangenen Jahren die Grillsaison begonnen hat, wie viel Fleisch die Kunden am heißesten Tag des Jahres gekauft haben und um welchen Faktor der Fleischkonsum während der Fußball-Weltmeisterschaft gestiegen ist.

Nähere Infos finden Sie in einem Beitrag von Hanna Schwär in businessinsider.de