Location Based Marketing: Proof of Concept ist vorbei

by in "ImPuls des Tages"

Personalisierte Angebote

„Die Anwendung von Location Based Marketing ändert sich – und zwar sehr, sehr schnell. Nicht nur in Nordamerika, auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Viele Händler und Marken suchen nach neuen Wegen, um die möglichen Kunden anzusprechen und ihnen bessere Services zu bieten“, erklärt Carsten Szameitat, Vorstandsvorsitzender des LBMA e.V. in der DACH-Region. Es ist nicht nur Deutschland, es ist die ganze Region, die anfängt,  Location Based Marketing am POS zu implementieren, und zwar in größerem Umfang. Man lässt die ersten Piloten hinter sich und bewegt sich hin zu Anwendungen, die das tägliche Leben der Bürger betreffen. Die Zeit der Proof of concept ist wohl vorbei.

Akzeptanz personalisierter Angebote insbesondere während des Einkaufs

Bei der Diskussion eines mobilen Services in der POS-Situation kommt immer wieder der Einwand auf, dass der Verbraucher auf seinem Smartphone während seines Einkaufs nicht genervt werden möchte.

Wie aufgeschlossen allerdings Konsumenten mobilen Angeboten am PoS gegenüberstehen, zeigt eine aktuelle Befragung von Comarch und Kantar TNS.

43 Prozent der Befragten in sechs europäischen Ländern wünschen sich personalisierte Angebote auf Basis persönlicher Daten. Italiener stehen personalisierten Angeboten dabei am aufgeschlossensten gegenüber – über die Hälfte der Befragten sieht neue Technologien in diesem Feld als etwas Positives an. Und auch in Deutschland haben immerhin 34 Prozent Interesse an Personalisierung.

Noch konkreter können sich 50 Prozent der befragten Konsumenten in Europa vorstellen, personalisierte Angebote während des Einkaufs im Geschäft zu erhalten. Auch der Smartphone-Navigation im Geschäft steht etwa die Hälfte der Teilnehmer positiv gegenüber. Gerade einmal ein Drittel möchte dagegen personalisierte Echtzeit-Angebote in der Umgebung des Geschäfts nutzen.

Fazit: Erstmal im Laden angekommen, sind personalisierte Angebote also durchaus wünschenswert, vor dem Shop oder in der Fußgängerzone eher weniger. Es kommt zunächst darauf an, das Vertrauen der Kunden zu gewinnen und Bedenken aus dem Weg zu räumen. Im Mittelpunkt muss immer der Mehrwert für den Kunden stehen – und nicht die technische Möglichkeit, einen Werbeaufruf nach dem anderen zu starten. Niemand möchte schließlich beim Bummel durch die Fußgängerzone von allen Seiten mit Werbung überrollt werden.

Aufmerksam machen möchten wir Sie in diesem Zusammenhang auf ein neues Angebot von CHEP unter  https://www.braintrust-group.de/impuls-des-tages/chep-smart-promotions-kommunikation-am-pos/

Nähere Infos aus der oben erwähnten Comarch-Studie finden Sie unter Zukunft des Einkaufens