So geht Online-Shoppen von Morgen

by in "ImPuls des Tages"

Omnichannel

Gestern Multichannel, heute Crosschannel, morgen Omnichannel? Nachdem die Digitalisierung vor einigen Jahren noch belächelt wurde, sehen zwei Drittel der Händler diese heute als Chance. Denn in der Zukunft sind Shop-Systeme viel mehr als nur zusätzliche Vertriebskanäle. Wo es damals noch Grenzen zwischen online, offline und mobil gab, existieren heute die Vertriebskanäle nicht länger nebeneinander, sondern werden von Konsumenten beliebig kombiniert. Lesen Sie im Folgenden 5 Megatrends für den deutschen Online-Handel.

So steht das kanalübergreifende Einkaufserlebnis ganz oben, wenn es um die Erwartungen der Kunden geht. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, müssen Online-Händler auf die Veränderungen des Nutzungsverhaltens eingehen und mit innovativen Lösungen für ihren Online-Shop an den Start gehen. So ist es wichtig, den Kunden genau am richtigen Touchpoint abzuholen, ihn mit kanalübergreifenden Produkten und Preisen zu versorgen und die übergeordneten Megatrends des E-Commerce zu berücksichtigen: Nur mit dem jeweils Besten aus Online- und Offline-Welt vereint können sich Retailer wettbewerbsfähig aufstellen und für den Handel von Morgen rüsten. Erfahren Sie hier, welche Zukunfts-Trends für Online-Händler besonders wichtig sind.

Trend 1: Ein personalisierter Online Shop für jeden Kunden

Die persönliche Ebene ansprechen – darauf kommt es an. Die Personalisierung entwickelt sich zum Must-Have für jeden Online-Shop und das nicht ohne Grund: Kunden wollen nicht länger anonym in Verbindung zu einem Unternehmen stehen. Sie wollen Online-Shops, welche speziell auf ihre Bedürfnisse reagieren und sie mit individuellen Inhalten auf persönlicher und emotionaler Ebene abholen. Umgesetzt werden kann eine echte Individualisierung, die dem persönlichen Verkaufsgespräch am Point of Sale gleichkommt, durch intelligente, disruptive Technologien. Operational Intelligence beispielsweise ermöglicht eine datengetriebene und vollautomatisierte Ausspielung von individuellen Inhalten und einen personalisierten Aufbau des Online-Shops für jeden Besucher. Anhand von verschiedenen Daten, die situationsbezogener Herkunft sind, wird mittels präskriptiver Analysen für jeden Kunden ein eigener, individuell relevanter Shop erstellt. Dort werden Produkte und Inhalte so platziert und sortiert, dass sie den aktuellen Bedürfnissen des jeweiligen Besuchers entsprechen und somit die für ihn höchste Relevanz haben. So ist eine individuelle Shopping Experience garantiert. Erfahren Sie hier mehr über die Schlüsseltechnologie Operational Intelligence.

Trend 2: Mobil gut aufgestellt

Ob Tablet oder Smartphone – Das Thema ‚Mobile‘ ist und bleibt einer der relevantesten Trends im E-Commerce. Immer mehr Menschen nutzen die Chance ständig und überall mobil zu shoppen und tätigen mittlerweile fast so viele Transaktionen über ihr Handy wie mit ihrem Desktop PC. Der Online-Shop ‚AboutYou‘ generiert beispielsweise mehr als die Hälfte des Umsatzes über mobile Endgeräte. Doch jenes, was viele Unternehmen den Kunden für den mobilen Einkauf bieten, steht oft nicht im Verhältnis mit dem aktuellen Zeitgeist der Digitalisierung. Kunden sind nicht länger bereit, auf ihrem Smartphone ein Kauferlebnis anzunehmen, welches sie nicht zufrieden stellt. Aus diesem Grund sollten Online-Händler schleunigst beginnen, ihre Webauftritte für mobile Endgeräte benutzer-und bedienfreundlich anzupassen. Für Unternehmen, welche diese Hürde bereits überwunden haben und schon auf den Zug des Mobile-Shopping aufgesprungen sind, gilt es dann, die einzelnen Kanäle für ein konsistentes, nahtloses Einkaufserlebnis miteinander zu verknüpfen.

Trend 3: Augmented Reality (AR) & Virtual Reality (VR)

Besonders innovativ, aber schon fast Mainstream: Augmented Reality. Dieser Trend ist DIE Lösung für ein großes Problem des E-Commerce: Das Aus- und Anprobieren von Produkten. Wo der stationäre Handel mit einem Vorteil vorausging, zieht der Online-Handel nun nach. Durch innovative Applikationen ist es dem Kunden heute möglich, Produkte wie im Real Life zu erleben. Ein Beispiel hierfür ist die virtuelle Anprobe von Kleidungsstücken. Dieses Tool stellt gerade für die Modebranche eine große Erleichterung dar, da diese von einer besonders hohen Retourenquote betroffen ist. Doch auch in anderen Branchen wird AR bereits erfolgreich eingesetzt und ermöglichet ein Produkterlebnis – im wahrsten Sinne des Wortes. So bietet Ikea beispielsweise unter dem Motto ‚try before you buy‘, eine App an, welches dem Kunden virtuelles Wohnen auf Probe erlaubt.

Ähnlich wie dieser innovative Trend stellt auch Virtual Reality ein Instrument dar, der den Kunden physisches Einkaufen garantiert – ohne vom Sofa aufzustehen. Der große Bruder von AR geht nämlich einen Schritt weiter und ermöglicht den Kunden einen Einkaufsbummel-Effekt durch das bloße Tragen einer VR-Brille. Der Konsument hangelt sich durch die Produktvielfalt, kann Produkte begutachten und kommt sich vor wie in einem Kaufhaus, obwohl er auf der heimischen Couch sitzt. So wird das Online-Einkaufen über alle Sinne übertragen und garantiert ein wahres Shopping-Erlebnis mit „Wow!“-Effekt.

Trend 4: Digitalisierung im stationären Geschäft

Auch im stationären Handel hält die Digitalisierung bereits Einzug. So werden digitale Services in das Business-Modell integriert und die Offline-Welt mit der Online-Welt verknüpft – über alle Kanäle hinweg. Die Möglichkeiten, die das Zusammenspiel aller Kanäle bietet, scheinen schier grenzenlos. Besonders erfolgreich lässt sich die digitale Brücke zu den Kunden mit Services wie der Online-Reservierung oder dem sogenannten ‚Click & Collect‘ schlagen. Dabei erwerben Kunden die Produkte ihrer Wahl bequem online und können sie anschließend vor Ort am Point of Sale nochmals begutachten und mitnehmen. Durch den letztlich eintretenden direkten Kontakt zwischen Kunde und Unternehmen lässt sich ein persönliches Verhältnis aufbauen, welches beim Online-Kauf nicht erzielbar wäre.

Ein innovativer Vorreiter, der die Chancen der Digitalisierung geschickt für seine stationären Geschäfte nutzt, ist der Modegigant Zara. Zwar noch in der Testphase, doch bereits jetzt ein wahrgewordener Kundentraum: Smarte Umkleidekabinen. Jede dieser Kabinen verfügt über ein Tablet, welches durch vorherigen Scanprozess der hineingebrachten Artikel detaillierte Informationen über Produkte geben kann, Tipps und Ratschläge zu Größen und Outfits anzeigt und den Kunden ein spektakuläres Einkaufserlebnis bietet. Außerdem erhalten Kunden intelligenten Zugang zum gesamten Sortiment und können unkompliziert nicht vorhandene Produkte nach ordern.

Trend 5: Innovative Logistik

Ein weiterer Trend des Online-Handels läuft eher im Hintergrund ab, spielt jedoch eine mindestens genauso große Rolle für den E-Commerce, wie alle anderen Aktivitäten. Gerade in einer service-orientierten Gesellschaft wollen die Kunden schnelle Bestellungen, direkten Versand und einfache Retouren genießen. Um diesen immer größer werdenden Anforderungen gerecht zu werden, müssen Online-Händler auf innovative und smarte Möglichkeiten setzen. Nicht nur der hohen Kundenansprüche wegen – sondern auch, um der steigenden Kauflust und dem damit zusammenhängenden erhöhten Personaleinsatz adäquat zu begegnen, besetzen Roboter bereits in vielen Lagerhallen die Regalreihen. Denn wo Menschen an ihre Grenzen stoßen, kommen Roboter gerade erst richtig in Fahrt. Die schnelle und effiziente Arbeitsweise ermöglicht sowohl die Einsparung von logistischer Fläche, Kostenreduktionen, kontinuierliche Prozesse und direkte Wege der Ware vom Regal bis hin zur Versandstation. An dieser Stelle übernimmt schon der nächste Trend: innovativer Versand. Dieser ist schneller, effizienter und wird direkt am Tag der Bestellung realisiert. Um dieses neue Service-Versprechen zu gewährleisten, revolutionieren bereits jetzt Drohnen, unterirdische Liefersysteme und Roboter durch Tests die Welt der Zustelldienste.

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Die odoscope, Lichtstraße 25, 50825 Köln, ist der erste Anbieter einer Operational Intelligence Plattform für den E-Commerce- und E‑Business-Markt. Die von odoscope entwickelte Technologie optimiert selbstlernend alle digitalen Touchpoints mithilfe präskriptiver Daten-Analysen. Mit Hilfe der von odoscope entwickelten Technologie werden dem Shop-User personalisierte und situationsbezogene Inhalte sowie zugeschnittene Produktlisten automatisiert und in Millisekunden zur Verfügung gestellt.
Zusätzlich erhalten die Shop-Betreiber neue Erkenntnisse und können auf die Unternehmensprozesse abgestimmte, eigene Zielfunktionen definieren. Die leicht integrierbare SaaS‑Software ist konform zur neuen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und richtet sich an die Top 1.000 Webshop-Anbieter in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zu den Kunden in Deutschland zählen unter anderem die Klingel-Gruppe, Burda, DefShop und Tennis‑Point. Gründer und Geschäftsführer der 2015 gegründeten odoscope GmbH ist Dr.-Ing. Ralph Hünermann.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Karen Hünermann, Chief Operation Officer bei odoscope, Tel.: +49 (0) 211 16 53 97 84; Mail: kh@odoscope.com